Das Geschäftsleben mit der Familie verbinden

September 7th, 2010 by erdhoernchen

Vor kurzem habe ich als Freiberufler angefangen. Und besonders freiberuflich ist es wichtig, dass man nicht im Konkurrenzkampf untergeht. Also werde ich Visitenkarten kaufen, die viel Aussagekraft besitzen. Ist jedoch gar nicht so leicht, Visitenkarten zu erstellen die auch wirklich Aussagekräftig sind. Deshalb hadere ich auch noch mit dem Aussehen und dem Kartenmaterial herum. Zumindest meine Kinder können sich schon mal freuen. Für die beiden habe ich Holzstempel mit dem jeweiligen Namen und einer Verzierung bestellt. Sie wissen aber noch nichts davon und das ist auch gut so. Die Kurzen streiten so oft um Spielzeug und anderem Kram. Jetzt können sie all ihre Sachen mit dem Stempel markieren. Hoffentlich versauen die beiden mir meine schönen Möbel nicht. Na ja, an meinem Problem ändert das jedoch immer noch nichts und zwar, welche Art ich an Visitenkarten bestellen soll. Vor allem dürfen sie nicht zu protzig werden, ich als Kunde mag so etwas gar nicht. Werden die Visitenkarten zu unscheinbar, nimmt sie kein Mensch mehr richtig wahr. Ist schon nicht leicht. Sollte ich vielleicht auch einen Holzstempel für mich herstellen lassen? Nicht das so ein Holzstempel Pflicht wäre, aber einen zu besitzen auf dem sich mein Logo befindet, wäre wie ich denke gar nicht so verkehrt. Schriftlich über meine Pläne nachzudenken ist es scheinbar ebenso wenig, denn die Idee ist richtig gut. Nichts desto trotz muss ich noch Visitenkarten bestellen. Ich glaube fast ich geben etwas mehr Geld aus und beauftrage jemanden mit dem Design. Besser auf diese Weise Visitenkarten bestellen, als mein Geld falsch zu investieren und neue Visitenkarten drucken zu lassen. Dann kann ich mich ja jetzt mit dem Flyer auseinandersetzen!

Da kommt eine Menge auf mich zu

September 7th, 2010 by erdhoernchen

Unsere Familie führt schon in der dritten Generation einen großen Familienbetrieb, der Fahrräder herstellt. Bisher habe ich immer als Angestellte bei meinen Eltern gearbeitet, doch nun soll ich in absehbarere Zeit den Laden übernehmen. Mein Vater kann dem Druck leider nicht mehr standhalten, weil er gesundheitlich ziemlich angeschlagen ist, und außerdem ist er auch schon 68 Jahre alt. Meine Mutter ist auch nicht mehr die Jüngste, außerdem will sie sich mit ihrem Mann nach jahrelanger Arbeit in Spanien zur Ruhe setzen. Das Klima dort bekommt den beiden sehr gut, und ein kleines Häuschen, direkt am Strand haben sie sich auch schon gekauft. Sie bleiben jetzt nur noch so lange, bis die Übergabe an mich reibungslos über die Bühne gegangen ist, und da kommt noch eine Menge auf mich zu. Ein wenig mulmig ist mir schon, weil ich dann die volle Verantwortung für den Betrieb und die Angestellten trage. Ich muß mich noch erkundigen, ob ich beispielsweise die Krankenversicherung wechseln muß. Brauch ich überhaupt eine private Krankenversicherung? Ich muß noch so viele Dinge klären, die Umschreibung der Firma, die Anmeldung beim Gewerbeamt, und noch so vieles mehr. Schließlich war ich ja auch noch nie Selbständig, und für mich bedeutet das eine riesige Herausforderung. Meine Eltern glauben an mich, und sie sind der festen Überzeugung, daß ich den Laden so gewinnbringend wie sie weiterführen werde. Na hoffentlich kann ich ihren Erwartungen entsprechen, denn ich könnte es mir nicht verzeihen, wenn ich alles in den Sand setzen würde. Ich werde mein bestes geben, damit unser Familienbetrieb noch viele Jahre läuft, in der Hoffnung, daß ich ihn eines Tages an meinen Sohn übergeben kann. Das wäre mein Wunsch.

Ungeliebte Veränderungen

September 6th, 2010 by erdhoernchen

Nach meiner kaufmännischen Ausbildung in einem Familienbetrieb, der hochwertige Möbel produziert, war ich hoch erfreut, als mir der Chef im Anschluss eine Anstellung anbot. Seine Schwiegertochter erwartete ihr erstes Kind und wollte sich dann erstmal um die Familie kümmern. So wäre genügend Zeit, um mich entsprechend einzuarbeiten und dann sollte ich ihre Aufgaben übernehmen. Dazu gehörte auch der Marketingbereich. Ich stellte schnell fest, dass mir das sehr lag. Auch die allgemeinen Verwaltungs- und Organisationsaufgaben bereiteten mir viel Freude. Es war ein sehr abwechslungsreicher Job mit einem breiten Aufgabenspektrum und in der Firma herrschte ein ausgesprochen gutes Betriebsklima.

Ich hätte mir gut vorstellen können, dort mein gesamtes Arbeitsleben zu verbringen. Nach einigen Jahren ging jedoch die Auftragslage zurück, was in der Konsequenz dazu führte, dass mein Chef seine Firma verkaufen musste. Ich wurde zunächst mit übernommen. Was mich sehr störte, war, wie die neue Geschäftsführung über meinen alten Chef und seine aus ihrer Sicht antiquierten Führungsmethoden lästerte. Natürlich waren wir computertechnisch nicht auf dem neuesten Stand, aber für unsere Zwecke hatte die Ausrüstung immer ausgereicht. Unsere Firma hatte mit einem Windows Server gearbeitet, jetzt sollte alles auf den Enterprise Server der Übernehmer umgestellt werden. Mir war es eigentlich egal, ob wir nun mit Windows Server oder Enterprise Server arbeiten, Hauptsache mein Rechner funktionierte.

Aber die neuen Chefs stellten alles auf den Prüfstand, befanden mein Grafikprogramm für völlig überholt und ich bekam ein neues, mit dem ich dann allerdings erstmal überhaupt nicht zurecht kam. Als ich mich dann dort mühsam eingearbeitet hatte, sahen meine Werbemittel auch nicht anders aus als vorher.

Weiterbildungsboom

September 1st, 2010 by erdhoernchen

Ich biete verschiedene Weiterbildungen an, viele davon für den Bildungssektor. Damit kann man zwar eigentlich nicht viel Geld verdienen, weswegen ich mein Repertoire noch zusätzlich auf Weiterbildungen in Firmen ausgedehnt habe.
Aber aktuell scheint es wieder einen kleinen Boom im Bildungssektor zu geben und ich kriege immer öfter Anfragen von Schulen, ob ich nicht für das dortige Kollegium einmal eine Weiterbildung durchführen kann. Das war bisher eher selten, meist musste ich aktiv werden und viele Schulen abklappern um dann doch eine zum Teil interessierte Schule zu finden. Häufig fehlte einfach das Geld.
Doch das ging dann auch irgendwann mir so, weswegen ich mir einen Kredit für Freiberufler besorgt habe, um liquide zu bleiben. Das war auch der Zeitpunkt an dem ich auf firmeninterne Weiterbildungen umgesattelt bin. Firmen hatte zu dieser Zeit einfach mehr Geld und auch ein größeres Interesse und so konnte ich schnell einen großen Kundenstamm aufbauen. Das Lustige ist eigentlich, dass genau diese Tätigkeit mich dann wieder in den Bildungssektor zurückgebracht hat, durch einfach und schlichte Mund-zu-Mund Propaganda.
Aber ich muss ehrlich sagen, auch wenn die Arbeit mit Firmen Spaß macht und einträglich ist, die Arbeit in den Schulen möchte ich nicht missen, da ich hier etwas für die Zukunft der Jugend tue und schon viele Erfolge vorweisen kann. Den Kredit für Freiberufler habe ich mittlerweile auch schon komplett zurück gezahlt, das Geschäft läuft aktuell so gut, dass ich keine Bange um die Zukunft habe. Besonders die Modernisierungen an den Schulen bieten mir wieder neue Möglichkeiten für weiter Weiterbildungen – von Zeit zu Zeit treten sogar Schulen an mich heran und fragen Weiterbildungen zu speziellen Themen an.

Ich will endlich meine Ruhe

August 31st, 2010 by erdhoernchen

Vor einem halben Jahr habe ich meinen Mann erwischt, wie er mit seiner Sekretärin fremdgegangen ist, und von diesem Zeitpunkt an stand für mich fest, daß ich mich scheiden lasse. Ich habe mir immer geschworen das, wenn mich mein Partner betrügt, es für mich keine Entschuldigung gibt. Vielleicht bin ich etwas altmodisch, doch für mich ist Treue und Vertrauen das wichtigste in einer Beziehung, und wenn das nicht hundertprozentig gegeben ist, dann sehe ich keinen Sinn mehr. Meine Mutter sagt immer, wer einmal fremd geht, der macht das immer wieder, und genau das denke ich auch. Das Schlimme an der ganzen Situation ist ja, das mir mein Exmann fast jeden Tag auf die Nerven geht, und ich keine Ruhe finden kann. Ich habe echt schon darüber nachgedacht, mir einen guten Rechtsanwalt in Leipzig zu suchen, den ich um Rat fragen kann. Es muß doch eine Möglichkeit geben, wie ich diese Person loswerde. Klar müssen wir das Trennungsjahr einhalten, bevor ich endlich sagen kann, ich bin geschieden, doch das ist eine verdammt lange Zeit. Ich werde mich mal sofort in meinem Bekanntenkreis umhören, ob mir jemand einen Anwalt in Leipzig für Familienrecht empfehlen kann, denn ich möchte auf keinen Fall so weiter machen, wie es jetzt läuft. Mein Ex soll endlich verstehen, das ich keine Rosen, oder sonstige Entschuldigungen haben will, denn für mich ist unsere Ehe Geschichte. Das hätte er sich früher überlegen sollen, bevor er mich betrügt. Schließlich haben wir uns damals vor dem Traualtar die ewige Treue geschworen, und das hat er nicht eingehalten. Nun hat er Pech, und ich will nur noch meine Ruhe.

Meine Terrasse soll schöner werden

August 27th, 2010 by erdhoernchen

Ich bin vor zwei Jahren in meine schöne Wohnung gezogen, die leider immer noch nicht so eingerichtet ist, das ich mich hundertprozentig wohl fühle. Mein größtes Sorgenkind ist dabei die große, leere Terrasse, die ich wahnsinnig gern umgestalten möchte. Mein Traum wäre es, sie in zwei Bereiche zu teilen, wobei eine Seite mit Alu Verbundplatten abgetrennt, und mit Stegplatten überdacht werden soll. Als besonderes Highlight stelle ich mir in der Mitte ein großes Plexiglasrohr vor, welches in kürzeren Abständen die Farben wechselt, quasi als Lichtspiel. Das sieht bestimmt abends ganz toll aus, doch bevor es soweit ist, liegt noch eine Menge Arbeit vor mir. Mein Problem ist, das ich die ganze Woche unterwegs bin, und das im Moment bei mir in der Firma auch nicht an Urlaub zu denken ist. Das Beste wird sein, wenn ich meine ganzen Freunde frage, ob wir das Vorhaben „neue Terrasse“ eventuell alle zusammen an einem Wochenende in Angriff nehmen könnten. Das wäre echt super, und als Dankeschön würde ich auch alle einladen, beim gemütlichen Grillabend diese dann einzuweihen. Wenn alles so klappt, wie ich es mir vorstelle, dann würde uns nicht einmal schlechtes Wetter einen Strich durch die Rechnung machen können, denn wir hätten ja denn auch eine überdachte Seite. Ich werde mich sofort an mein Telefon setzen, und alle fragen, ob sie mich unterstützen, und wenn ja, wann es ihnen zeitlich passen würde. Es wäre schön, wenn wir das noch im Frühjahr hinkriegen würden, dann hätten wir alle im Sommer einen Platz, wo wir uns treffen, und gemeinsam Spaß haben könnten.

Motorradfinanzierung, Motorradkredit

August 18th, 2010 by erdhoernchen

Der Sommer ist fast vorbei und die Motorräder mit Saisonkennzeichen bald wieder abgemeldet. So wird es meinem Motorrad auch ergehen. Jedoch habe ich nicht vor, es nächste Saison wieder zuzulassen. Es muss ein anderes Motorrad her, da meines inzwischen zu viele Kilometer auf der Uhr hat. Zudem müssen sehr teure Reparaturen vorgenommen werden, die aufgrund des Alters meiner Maschine nicht mehr wirtschaftlich sind. Was also tun? Als Allererstes muss ich mir erstmal im Klaren werden, welcher Typ Maschine es werden soll. Es gibt ja Vollverkleidete und sogenannte „Nakedbikes“. Hinzu kommen noch Touringmaschinen, Crossmaschinen und die Chopper. Ich werde mich wohl nach einem Nakedbike umschauen, da diese noch viel Spielraum für spätere Umbauten lassen. Doch wie finanziert man solch ein Hobby? Viele Banken und auch die Motorradhändler bieten heutzutage einen Motorradkredit an, um sich den Wunsch nach einer neuen Maschine zu erfüllen. Jedoch werde ich zu einer Motorradfinanzierung tendieren. Erstmal muss die Überlegung gemacht werden, wie lang man die Maschine fahren will. Ich möchte nicht mehr für meine neue Maschine zahlen müssen, wenn ich sie schon gar nicht mehr habe. 3 Jahre Finanzierungszeitraum für die Motorradfinanzierung habe ich mir als Limit gesetzt. Zudem muss ich auch auf die Zinsen achten. Jedoch bieten auch einige Händler einen Motorradkredit für 0,0% Zinsen über Ihre Hausbank an. Dies finde ich eine tolle Idee, da es die Kunden zum Kauf eines Motorrades und zum Abschluss eines Motorradkredites animiert. Ich gehöre auch zu diesem Kundenkreis und werde Motorradkredite mit einem Zinssatz von 0,0% vorziehen. Dann freue ich mich auf die neue Motorradsaison mit meiner neuen und günstig finanzierten Maschine.

Rechtsanwalt Verkehrsrecht

August 16th, 2010 by erdhoernchen

Wer kennt das nicht? Eine kleine Unachtsamkeit im Straßenverkehr und schon kracht es. Genau so erging es mir auch vor einigen Wochen. Ich befuhr eine Hauptstraße mit meinem Toyota und aus einer Nebenstraße kam ein großer Geländewagen. Dieser fuhr nicht richtig an und der Motor ging aus. Leider rollte er ein wenig auf die Fahrbahn. Sicherlich hätte ich ihm ausweichen können, jedoch kam mir auf der Gegenfahrbahn ein Linienbus entgegen. So kam es leider zum Zusammenstoß und einem Totalschaden an meinem Toyota. Jetzt musste natürlich die Schuldfrage geklärt werden. Der Unfallverursacher stritt alles ab und seine Versicherung wollte mir den Schaden am Wagen nicht bezahlen. Ich brauchte aber den Wagen, um den täglichen Arbeitsweg zu bewältigen. Hier blieb nur noch die Heranziehung eines Rechtsanwaltes für Verkehrsrecht. Dieser forderte den Unfallbericht der Polizei an, wo der Unfallhergang geschildert und bebildert dargestellt wurde. Der Rechtsanwalt für Verkehrsrecht erreichte, dass die gegnerische Versicherung meinen Schaden nun doch übernehmen wollte. Über den Schutzbrief bekam ich vorübergehend von meinem Autohaus einen schicken Ersatzwagen um auf die Arbeit zu fahren. Jedoch war noch nicht klar, wie hoch der Wiederbeschaffungswert meines Fahrzeuges ist. Die gegnerische Versicherung wollte einen Gutachter schicken, der den Wagen schätzt. Der Rechtsanwalt für Verkehrsrecht lehnte dies aber ab, weil er einen unabhängigen Gutachter für unparteiischer einschätzte. Dieser Gutachter schätzte den Wiederbeschaffungswert meines Fahrzeuges auf 8000€, über was ich sehr froh war, denn für diesen Preis hatte ich mir schon einen Wagen des gleichen Bautyps angeschaut. Jedoch hatte dieser sehr schöne Felgen und auch ein neues Radio als Ausstattung. Zudem hatte dieser wesentlich weniger Kilometer und war unfallfrei. Am Ende hatte ich selber durch den Rechtsanwalt für Verkehrsrecht keinen Papierkrieg.

Bilderrahmen, eine Kunst für sich

August 4th, 2010 by erdhoernchen

Wer sich mal mit Bilderrahmen auseinander gesetzt hat wird bestimmt gemerkt haben, was für eine Vielfalt in diesem Bereich existiert. Vor kurzem habe ich nach passenden Bilderrahmen gesucht, die ich für unser Familienportrait und die von einer Freundin angefertigten Zeichnungen unserer Kinder nutzen möchte. Natürlich hätte ich irgendwelche stinknormalen Bilderrahmen bestellen können, doch als ich mich auf einem Internetshop im dortigen Sortiment umgesehen hatte, wurde ich baff wegen der riesigen Auswahl. Unglaublich wie viele Arten und Weisen von Bilderrahmen Holz es gibt. So wie ich das sehe, kann ein Bilderrahmen allein schon ein Kunstwerk sein. Ist es wahrscheinlich auch, da ich total edle und unter anderem Bilderrahmen entdeckt habe, die den Preisrahmen Normalsterblicher mit normalen Einkommen mehr als nur sprengen. Die passenden Bilderrahmen habe ich noch immer nicht gefunden, was aber an der großen Auswahl liegt. Da werde ich nochmal mit meinem Mann über das Bilderrahmen Holz reden müssen. Zudem müssen es für die Zeichnungen der Kinder Bilderrahmen nach Maß sein, was dann auch etwas teurer sein darf, da die Zeichnungen wirklich sehr schön sind und daher einen guten Rahmen verdienen. Für den Bilderrahmen des Familienportraits würde ich ja gerne auch mehr ausgeben, doch ob mein Mann das mitmacht ist eine andere Frage. Ich habe ein total schönen Rahmen mit Schnörkeln gefunden, der sich um das Familienportrait wirklich gut machen könnte. Leider kostet dieser auch schon 80€. Aber im Internet kann man durchaus auch sehr hübsche Bilderrahmen bestellen, die weniger kosten. Es kommt halt darauf an wie sie verarbeitet sind, woraus das Bilderrahmen Holz besteht und ob es sich um Bilderrahmen nach Maß handelt. Wir werden jedenfalls definitiv aus dem Internet Bilderrahmen bestellen, denn in unserer Nähe gibt es so etwas wie ein Bilderrahmen Geschäft nicht. Ob solch ein Laden wohl viel Kundschaft anlocken würde?

Grillspaß im Regen

August 2nd, 2010 by erdhoernchen

Ich freu mich jedes Jahr auf die Sommerzeit. Die warmen Tage entschädigen mich reichlich für das Frieren im Winter. Außerdem ist es immer schön lange hell, weshalb man den größten Teil des Tages außerhalb der eigenen vier Wände verbringen kann. Das i-Tüpfelchen sind natürlich die langen Grillabende. Ich liebe es zu Grillen, da machen selbst die Vorbereitungen Spaß. Eine Voraussetzung hat das Grillen natürlich – das Wetter muss mitspielen. Bei unserem letzten geplanten Grillabend machte uns selbiges natürlich einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Den ganzen Tag war es schön und ich werkelte in der Küche an einem Nudel- und Kartoffelsalat, während die Sonne strahlend vom Himmel schien. Das Fleisch hatten wir ebenfalls aufgetaut und ein paar frische Salate wollten unsere Freunde mitbringen. Wir hatten auch bereits im Garten vorbereitet, der Picknickkorb war bereits mit Soßen, Tellern, Gläsern etc. gefüllt, die Kohle auf dem Grill glühte bereits und unsere Freunde waren auf dem weg, als kam, was kommen musste. Schlagartig verdunkelte sich der Himmel und ein kräftiges Grollen kündigte ein ziemlich heftiges Gewitter an. Der Himmel öffnete seine Schleusen und die sinnflutartigen Regenfälle verwandelten den Garten in ein Schwimmbad und die Grillkohle verabschiedete sich ebenfalls mit einem Zischen. Während meine bessere Hälfte noch fassungslos auf die Regengüsse schaute, stiefelte ich in den Keller um unseren Tischgrill hervorzukramen. Glücklicherweise hatten wir uns diesen vor ein paar Monaten angeschafft, da wir auch mal im Winter grillen wollten. Auch wenn das Fleisch natürlich nicht den Geschmack von der Grillkohle und dem Bier bekommt, da so ein Tischgrill ja mit Strom betrieben wird, schmeckt es dennoch mehr nach Grill als nach Pfanne. So dauerte zwar alles etwas länger, aber unseren Spaß hatten wir trotzdem, den konnte uns das Gewitter nicht vermiesen.